Bad Eggenberg

Der Quader und die Spirale

Die funktionelle Dualität der Aufgabenstellung, nämlich Sport- und Wellnesseinrichtungen zu verbinden, wird in einem solitären Gebäude gelöst. Das verbindende räumlich-formale Element ist die umfassende Fassadeschleife - gebildet aus einem Quader und einer Spirale -, die die beiden Komplexe aufnimmt und gleichzeitig das primäre Traggerüst darstellt.

 

Sie erzeugt einen Solitärbaukörper, bildet aber gleichzeitig die verschiedenen Funktionen dieser Komplexe von außen ablesbar ab: der Quader als Träger der klar gegliederten Sportbadfunktionen und die Spirale als Träger der reinen „Genießerzone“.

 

Die Raumschleife erzeugt Variationen zwischen Innen- und Außenraum. Im Sportbereich klar und pragmatisch, im Wellnessbereich differenzierter und in Form der Spirale mit einer speziellen Dramaturgie versehen, die den Besucher in ihr Inneres und nach oben zieht.

 

An der räumlichen Schnittstelle der beiden Zonen wird eine Halle als Art „Gasse entwickelt“, die in den inneren Teil der Anlage führt, zu den verschiedenen Bereichen verteilt  und nach außen den Haupteingang an jener Stelle markiert, an der die größte Zahl der Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an kommt.

Project Name:

Bad Eggenberg

Location:

Graz, Austria

Client:

Holding Graz

Architecture:

HOFRICHTER-RITTER Architects

Compeditionteam:

Gernot Ritter, Veronika Hofrichter-Ritter, Martin Ritter, Christian Freissling

Structural Engineering:

Peter Mandl and Partners ZT GmbH

building physics:

TB-LPS, Kindberg