LSF Graz

Laut dem beiliegenden Masterplan verlagert sich die öffentliche Haupterschließung des LSF -bzw. des neu entstehenden Krankenhauskomplexes am Gelände des LSF- im Wesentlichen an die Südseite der Anlage. Dem Modul 1 kommt somit eine besondere städtebauliche Bedeutung zu. Es bereitet die neue Zugangssituation vor und definiert gemeinsam mit seinem Vorfeld das öffentliche Erscheinungsbild nach außen.

Das von uns vorgeschlagene Projekt stellt durch das Zurücktreten der 2-geschoßigen Sockelzone des Baukörpers eine eindeutige Zugangssituation her und lässt das Vorfeld als Park und Therapiegarten in die Baumasse eindringen und so einen fließenden Übergang von außen nach innen entstehen.

Ermöglicht wird diese Gebäudekonfiguration durch die Tatsache, dass  nur in den beiden obersten Geschossen die gewünschte Doppelgangerschliessung und die daraus resultierende Gebäudetiefe funktionell wirklich erforderlich ist, sowie durch die weitaus geringere Fläche der Funktionen in den unteren Geschossen (siehe auch "Organisation des Gebäudes").

Weiters erlaubt die zurückspringende Fassade eine direkte Verbindung des Vorbereiches mit den geplanten Atrien im Inneren des Gebäudes.

Project Name:

LSF Graz

Location:

Graz, Austria

Client:

KAGES, Graz

Architecture:

HOFRICHTER-RITTER Architects / Springer Architektur

Compeditionteam:

Gernot Ritter, Veronika Hofrichter-Ritter, Matthias Moosbrugger, Gerhard Springer, Karl Heinz Putz

Structural Engineering:

Peter Mandl and Partners ZT GmbH