Sportpark Koper

Überlappende Strukturen:

Im vorliegenenden Projekt wird der bestehende Sportpark in seiner Erweiterung weitergeführt, angehoben und in eine bespielbare Dachkonstruktion übergeführt. Unter dieser Dachkonstruktion befindet sich das geforderte Sportcenter. Eingebunden in die bestehende Landschaft, aber auch die Notwendigkeit eines Solitärs aufnehmend, entsteht durch den Bau eine signifikant Einfahrtssituation an der bestehenden Autobahn.

Städtebau:

Durch die Nutzbarmachung des Daches entsteht eine völlig neue Städtebauliche Situation. Der bestehende Sportpark wird zum integralen Bestandteil der Gesamtanlage. Die Dachfläche wird nutzbar und ermöglicht Besuchen von der Rückseite den Blick auf das Meer. Geplant ist, auch die bestehenden Funktionen, wie Laufbahnen, diverse Sportmöglichkeiten und Verweilzonen für den öffentlichen Bereich am Dach der Anlage verfügbar zu machen. So wird der bestehende öffentliche Verkehrsweg an der SW-Seite zum Bestandteil des Entwurfes.
An der öffentlichen Hauptverkehrsstraße ist der Haupteingang und die Haupterschließung. Hier entsteht die Zone einer Urbanen Öffentlichkeit. Vorfahrtsmöglichkeiten für Busse und Taxis sind hier ebenso eingeplant, wie ein großzügiger urbaner Vorplatz.

Das Gebäude:

Das Gebäude ist als klassischer Stadionbau konzipiert, dessen unterste Ebene ca. 6m unter Grund liegt. Auf dieser Ebene passiert die interne Erschließung, wie  Garage, Gebäudeinfrastruktur, Zugänge Sportler, VIP-Parkplätze, Medien etc…
Auf der Ebene 0 werden nur die öffentlichen Funktionen - hauptsächlich Zuschauer – geleitet.
Der Stadionkern ist von einer umlaufenden Erschließungszone umgeben, die nach außen mit einer Glasfassade umgeben ist, die Symbole des Sportes als Images trägt.
Es gibt 8473 permanente und 1200 mobile Sitzplätze.
Ein öffenbares Dach lässt bei gutem Wetter den Eindruck eines Freiluftstadions entstehen.

Project Name:

Sportpark Koper

Location:

Koper, Slowenia

Client:

City of Koper, Koper

Architecture:

HOFRICHTER-RITTER Architects

Compeditionteam:

Gernot Ritter, Matthias Moosbrugger, Christian Freissling

Structural Engineering:

Peter Mandl and Partners ZT GmbH

building physics:

Die Haustechniker, Jennersdorf, Robert Rosenfelder