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Gesundheitszentrum

Mureck

Credits

Location

Mureck, Austria

Area

4.000 m2, finished in April 2019

Architecture

HOFRICHTER-RITTER Architects

Competition Team

Gernot Ritter,
Veronika Hofrichter-Ritter, Franz Stiegler,
Gerhard Schweitzer

Structural engineering

Peter Mandl and Partners ZT GmbH

Building Physics

TB-LPS, Kindberg

Electric Planning

TB-Klauss, Graz

Ein Gesundheitszentrum braucht mehr als Architektur...

Das FAZ wird von Westen über einen großzügig überdachten Zugangsbereich erschlossen, der gleichzeitig auch als Rettungsvorfahrt fungieren kann.

Über eine gemeinsame Erschließungszone erfolgt der direkte Zugang zu den einzelnen Facharztordinationen und zu den seitlich gelegenen, gemeinsamen aber ausgelagerten Patienten-WC-Anlagen. In weiterer Folge gibt es eine direkte Durchgängigkeit zum PVZ.

In der Erschließungszone ist auch ein Optik- u. Orthopädietechnikgeschäft (mit angrenzenden Funktions- und Lagerräumen) vorgelagert mit Zugängen vom Eingangsbereich bzw. Parkplatz und großzügigen Verglasungen, die auch als Schaufenster dienen.

Die gewünschte eingeschossige kompakte Ausformung des Facharztzentrums bedingt zusätzliche Maßnahmen zur Belichtung so werden einzelne Räumlichkeiten des Augenarztes bzw. Orthopäden über einen Lichthof natürlich belichtet und belüftet, der wiederum über einen Technikraum erschlossen ist, sodass für eventuelle Wartungs- bzw. Säuberungsarbeiten der Lichthof auch extern zugänglich gemacht wurde.

Die Anordnung der einzelnen Funktionsräume ist entsprechend der „Patientendurchläufe“ sehr individuell während Sozial- u. Personalräumlichkeiten im hinteren, östlichen Bereich angeordnet sind wo auch jede Ordination einen externen Zugang besitzt.

So wird der Patient des Augenarztes über Anmeldung, Wartebereich, Voruntersuchung, Untersuchung direkt beim Augenarzt und wieder zurück zur Befundabholung bei der Anmeldung fast durch die ganze Ordination geschleust wird.

Andererseits ist die Ordination des Radiologen durch eine klare Trennung der Patientenseite von der internen Erschließung für die Zugänglichkeit der Untersuchungs- bzw. Sozialräume geprägt.

So werden, auch aus Gründen des Strahlenschutzes, innenliegend situierte Untersuchungsräume, von den Patienten über eine reihenartige Anordnung von Umkleidekabinen betreten bzw. durch diese wieder verlassen. Hier wird die Mittelzone mit Anmeldung, Befundbesprechung, Bürobereich und Erschließung gegenüber den beiden anderen Ordinationen nur über Lichtkuppeln zusätzlich belichtet.

 

Der 1. Bauabschnitt des bewusst abgesetzten Primärversorgungszentrums beinhaltet eine Ordination für eine Allgemeinmedizinerin mit zusätzlichen Räumlichkeiten für ein Cafe bzw. Drogerie. Der vom FAZ weitergeführte Erschließungszone ist ebenfalls eine ausgelagerte Patienten-WC-Anlage angeordnet, welche in einer Erweiterungsmöglichkeit mit Lift und Stiegenhaus mündet, die eine vertikale Entwicklung ermöglichen soll und vorübergehend auch als Lagerfläche genutzt werden kann.

Die kompakte Anordnung und die Möglichkeit die Ordination auch eingeschossig (nach Osten) zu erweitern führten auch hier zu der Anordnung eines Lichthofes, wo Funktionsräume und Erschließungszonen eine natürliche Belichtung und Belüftung erlangen.

 

Der Wunsch einer am Grundstück möglichen Verbindung der östlichen und westlichen Parkierungsflächen wurde Folge geleistet und durch eine zusätzliche fußläufige Verbindung zwischen FAZ und PVZ ergänzt um so eine optimale Durchwegung zu ermöglichen.

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© HOFRICHTER-RITTER Architekten ZT GmbH

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