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Tanztheater Sundsvall

Credits

Site

Sundsvall, Sweden

Client

local community, Sundsvall

Architecture

HOFRICHTER-RITTER Architects

Project Team

Gernot Ritter,
Veronika Hofrichter-Ritter, Martin Ritter, Christian Freissling

Structural engineering

Peter Mandl and Partners ZT GmbH

Das Baugrundstück liegt an einem wichtigen, verbindenden Teil der Stadt. Es liegt an der Schnittstelle von Storbron und north Quayside und der Steinstadt (Stenstan), die vom dem Fluss Selangersan als Grünachse durchzogen wird. An dieser städtebaulich so wichtigen Lage wird als Verbindung eine gebaute Landschaft vorgeschlagen. Dies ermöglicht durch Wegeverbindungen für Fussgänger und Radfahrer eine intensive räumliche Kommunikation zwischen den Stadtteilen. Weiters wir den Entwicklungen der „grünen Achse“ (Grönt Strak) und der „Eventachse“ (Evenmangsstrak) Raum gegeben.
Der Aufforderung im Wettbewerb einen Kulturbezirk zu errichten wird mit einer Sockellandschaft, die in sich alle Wege und infrastrukturellen Anforderungen aufnimmt, beantwortet.
Um das Foyer –der zentralen Verteilerzone – gruppieren sich die 2 Hauptauditorien und die Nebenauditorien, die als Baukörper aus der Sockelebene hervortreten. So ist es möglich die notwendigen Volumen der Auditorien behutsam in die bestehende städtische Struktur zu integrieren. Der  strenge Blockraster der Steinstadt wird mit einer spielerischen Anordnung von leuchtenden Volumen aufgelöst. Zwischen ihnen führen Wegverbindungen durch den Kulturbezirk und fördern so die städtebauliche Integration des Gesamtbauwerkes.

Die neue Lage der Strasse E4 wird in diesen verbindenden Stadtteil miteinbezogen und unterstützt den verbindenden Charakter des Statteiles.
 
Das ART CENTRE THEATER als Kulturbezirk

Der Entwurf gliedert sich prinzipiell in 2 Ebenen.
Das Erdgeschoss als ebener Verteiler im Theaterkomplex für den öffentlichen und internen Verkehr und als Verbindung zum bestehenden Magasinen und einer städtischen öffentlichen Ebene, die als benutzbares Dach den Stadtraum in den Kulturbezirk fliessen lässt. Es entsteht einerseits eine Überlagerung von Stadt, Theater und Kulturbezirk und andererseits ein neuer attraktiver Stadtteil für die Öffentlichkeit.

Die Auditorien

Die in Sichtbeton ausgeführten Auditorien werden von einer leuchtenden Hülle überzogen und durch verschiedenste Lichteffekte in Szene gesetzt. Das Auditorium I und der Jugendbereich haben auch Ausgänge auf die städtische obere Ebene. So entsteht neben dem Foyer noch eine attraktive Verbindung in den öffentlichen Raum.

Backstage - Die Transport- und innere Logistik

Der Entwurf sieht vor das nahezu alle Maßnahmen, die für die Manipulation von Kulissen etc… auf ebener Erde passieren. Durch die Transportpassge sind alle zu versorgenden Bühnenteile optimal verbunden. Es gibt eine klare Trennung von Backstage und Öffentlichkeit.

 Parken

Die notwendigen Stellplätze für PKW sind eingeschossig unter dem der E4 zugewandten Teil der Gesamtanlage untergebracht. Der Verkehr wird somit nicht um und in den Kulturbezirk geführt sondern gleich an der E4 abgefangen.


 

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© HOFRICHTER-RITTER Architekten ZT GmbH

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