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Wohnbau Wagna

Credits

Site

Wagna, Österreich

Client

Wohnbaugenossenschaft Ennstal

Architecture

HOFRICHTER-RITTER Architects

Project Team

Gernot Ritter,
Veronika Hofrichter-Ritter

Structural engineering

Peter Rath

HKLS Planning

LPS Kindberg

Electric Planning

TB-Stengg, Knittelfeld

Bebauungsentwurf:
Gut überschaubare Nachbarschaften bei Erhalt von großzügigem, differenziert gestaltetem Freiraum
als Wirkungsfeld für die Wohnungen und als gemeinsam nutzbare Freiflächen – als Aktivitätszonen
teilweise befestigt, großteils aber Grünraum sind oberste Prämissen des Entwurfes.
Auf Grund der Geometrie der beiden Bauplätze wird eine Stellung der Baukörper mit einer
Hauptorientierung in Südrichtung vorgeschlagen.
Die entlang einer durchgehenden, die beiden Bauabschnitte verbindenden Aktivitätszone in der
Mitte der Anlage vesetzten Baukörper spannen jeweils zwei von der Besonnung, räumlichen
Begrenzung und Gestaltung her differenzierte Außenräume auf, die Rahmen für eine große
Lebendigkeit bieten.
Gebäudehöhe
Die Bebauung im 1. Bauabschnitt bleibt durchgehend 3-geschoßig, im 2. Bauabschnitt ist der
westliche Trakt mit einem teilweise zurückgesetzten 4. Geschoß mit 2 größeren Wohnungen
versehen. Es wird keine Unterkellerung vorgeschlagen.
Erschließung/Kellerersatzräume/
Alle Wohnungen in den Obergeschoßen werden über den gemeinsamen Lift im geschlossenen
Stiegenhaus und einen abgesetzten offenen Laubengang erschlossen – die Erdgeschoßwohnungen
sind direkt von außen begehbar.
Den Wohnungen im Bereich zwischen Laubengang und Gebäude vorgesetzte Kellerersatzräume
bilden einen zusätzlichen Schwellenbereich vor dem Wohnungseingang – mit der Erschließung
über den gemeinsamen Lift können diese Kellerersatzräume auch in den Obergeschoßen gut genutzt
werden und bieten zusätzlichen Komfort. Die Wohnungen in den Gebäudeenden ohne direkt
zugeordnete Kellerersatzräume erhalten diese im nördlichen Außenbereich.
Die allgemeinen Funktionen wie Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume, sowie die Technikräume
sind als Teil der belebten Mittelzone im Bereich der Wegeknoten im Erdgeschoß der Baukörper
integriert, womit auch Konfliktzonen zwischen privaten Freibereichen und öffentlichem
Siedlungsraum vermieden werden.
Erschließung/Verkehr
Die Besucherparkplätze sind entlang der öffentlichen Straßen angeordnet.
Die Carports für den 1. Bauabschnitt werden direkt von der neuen Erschließungsstraße aus
zugefahren und die entlang dem neuen Radweg angeordneten Carports im 2. Bauabschnitt erhalten
eine eigene Zufahrt auf dem Grundstück, die entsprechend „beruhigt“ ausgebildet werden kann.
Abgesehen vom Zufahrtsbereich zu den Carports an der Nordseite des 2. Bauabschnitt und der
mittigen Zufahrt für Einsatzfahrzeuge/Anlieferung im 1. Bauabschnitt bleibt die Siedlung autofrei.
Freiraumkonzept
Zwischen den versetzt angeordneten Baukörpern wird entlang der durchgehenden, die beiden
Bauabschnitte funktionenell wie auch optisch verbindenden Aktivitätszone durch die Siedlung eine
abwechslungsreiche Abfolge von Freiflächen angeboten, die neben den Privatgärten ausreichend
Treffpunkte zum Verweilen, befestigte Flächen und Wege als „Fahrstraßen“ für diverse
Kinderspielgeräte und -fahrzeuge, freie und bepflanzte Grünflächen und Bewegungsachsen für
ein entsprechendes „Siedlungsleben“ durch alle Generationen aufweist.
Entlang dieser Achse ist sowohl die eigentliche Erschließung der ganzen Anlage wie auch der
Gebäude als auch alle siedlungsinternen öffentlichen Funktionen wie der Müllraum, Fahrrad- und
Kinderwagenabstellräume angeordnet.
Die erdgeschossigen Wohnungen haben vorgelagerte Gärten. Der große Grünbereich jeweils im
Südwestteil ist eher naturbelassen und als leicht kupierte Landschaft vorgeschlagen, der im
Nordosttteil, durch 3-seitige bauliche Umschließung gebildete ist als eher schattiger Bereich mit
ausreichend Sitzmöglichkeiten gedacht. Ein kleiner, im nordwestlichen Grundstückseck neben dem
Radweg gelegener Freibereich im 2. Bauabschnitt soll als Obstgarten gestaltet sein. Gräser und
blühende Hecken im Übergang zu den privaten Gärten sorgen für die erforderliche Distanz, ohne
einzuengen.
Wohnungen
Die Wohnungsgrundrisse sind bis auf einen Typ nord-süd durchgesteckt. Durch das Absetzen der
Laubengänge ist auch an der Nordseite eine echte Belichtung der Küchen mit Fensteröffnung
möglich. Die Wohnungen an den westlichen Enden der Baukörper sind natürlich auch nach
Westen hin zusätzlich orientiert. Alle Wohnungen haben natürlich belüftete/belichtete
Badezimmer .Sämtliche Wohnzimmer, Kinderzimmer und Freibereiche sind nach Süden oder Westen
ausgerichtet.

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© HOFRICHTER-RITTER Architekten ZT GmbH

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